zum Frühstück: etwas Warmes

Nur Obst zum Frühstück, das reicht nicht jedem oder es reicht nicht immer und zu jeder Gelegenheit. Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit ist es für manche Menschen angenehmer, morgens etwas Warmes zu essen. Das ändert jedoch nichts an dem Grundsatz, dass frisches Obst möglichst auf nüchternen Magen und nicht als Nachtisch gegessen werden sollte, da es sonst im Magen anfängt zu gären und Beschwerden verursachen kann. Auch die morgendliche Reinigungsphase des Körpers sollte weiterhin berücksichtigt und der Körper am Morgen wenig belastet werden mit neuen Verdauungsprozessen – Frühstücksorgien sollten also Ausnahmen sein.

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süßer Hirsebrei mit Cashewnüssen

Gut verdaulich sind warme Getreidebreie, die nach Belieben mit (Trocken)Obst, welches mitgekocht werden kann, aufgepeppt werden. Banane eignet sich gut zum Garnieren, da sie kaum Säure hat.

Gemäß der ayurvedischen Lehre bekommt besonders dem Vata-Typen (luftig, zart und eher hibbelig) ein warmes Frühstück gut, doch auch der Kapha-Mensch (stärker gebaut und mit entspanntem Naturell) kann ggf. durch die Wärme sein sonst eher träges Verdauungsfeuer etwas ankurbeln. Auch hier gilt: ausprobieren und schauen, wie es einem bekommt – nicht für jeden ist zu jeder Zeit das Gleiche richtig. Kindern tut oft ein warmer, süßer Brei am Morgen besonders gut, bevor sie zur Schule gehen, vor allem sehr unruhige Naturen werden dadurch geerdeter.

Ich persönlich esse nach wie vor als erstes Obst (manchmal in Form eines Smoothies) – und mache mir später, wenn es nicht reicht, noch einen Getreidebrei. Gerade in stressigeren Zeiten oder eben auch in der kalten Jahreszeit entspannt den Körper oft etwas Wärmendes.

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Haferbrei mit Ahornsirup

Das Getreide (z. B. Hirse) wird wie gewohnt (oder nach Packungsanleitung) zubereitet, jedoch süß gewürzt, also z. B. mit Reissirup oder Agavendicksaft, Zimt, Ingwer und Kardamom – auch süße Trockenfrüchte wie Datteln reichen manchmal schon aus. Man kann das ganze mit Zitronensaft oder auch Orangensaft abschmecken oder – wem es noch nicht süß genug ist – mit Ahornsirup verzieren. Wer mag, kann sich in Maßen Nüsse, Mandeln oder Leinsamen drüberstreuen – besonders wer abnehmen möchte, sollte jedoch mit Nüssen und Saaten sehr sparsam umgehen. Ich persönlich nehme als Flüssigkeit Wasser, natürlich geht es auch wunderbar mit Pflanzenmilch.

Es eignen sich nach meiner Erfahrung besonders gut Hirse, Hafer, Polenta (Mais) oder Couscous (Weizen), auch Reis lässt sich natürlich süß zubereiten (wie wir es vom traditionellen Milchreis kennen).

Als Getränk empfehle ich nach wie vor heißes Wasser – am besten direkt nach dem Aufstehen. Gerade zum Winter macht sich wärmender Ingwer im Wasser besonders gut (am besten 10 Minuten gekocht, aber wer es eilig hat, kann auch die Ingwerstücke wie einen Tee aufgießen).

4 Gedanken zu “zum Frühstück: etwas Warmes

  1. Schöner Beitrag. Bei mir gibt es fast täglich haferbrei zum Frühstück, ich koche ihn mit Soja Milch mit Geschmack. Zum Beispiel Vanille oder Banane, da spart man sich weiteres süßen. Dazu gequetscht Banane und Himbeere für den kontrast. Lecker und sättigend. Lg madeleine

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  2. Pingback: Vegan mit HartzVier | fitandfoodworld.com

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