Schutz vor Datenschutz?

Ich kann ganz gut schreiben und Leute coachen, die vegan und/oder fit werden wollen. Außerdem lese ich gerne, kann manchmal gut zuhören, bin relativ gut organisiert, kann ein bisschen Salsa und Swing tanzen und finde es ungerecht, wenn Lebewesen bevorzugt oder benachteiligt werden. Und ich bin in der Lage, Dank bis ins letzte optimierter Anwenderfreundlichkeit, eine Website zu erstellen und sogar alle möglichen Funktionen in Gang zu setzen, damit auch die Besucher meiner Seite es angenehm haben und zügig Dinge finden.

Vielleicht wäre ich sogar ein guter Programmierer geworden, wenn ich mich dafür interessiert hätte und es entsprechend gelernt oder auch mir selber beigebracht hätte. Bin ich aber nicht und habe ich aber nicht. Man muss ja nicht alles können. Lieber betreibe ich einen Blog, um zu schreiben und auch zu werben, den ich mir ohne Kenntnisse von Programmiersprachen und sogar ohne tiefere Kenntnisse gängiger technischer Allgemeinbildung in Sachen Computer mit einigen einfachen Klicks relativ professionell aussehend gestalten konnte.

Diesen Blog werde ich nun entweder schließen müssen oder Tag für Tag in Sorge sein, dass  ich eine Abmahnung bekomme, weil er aufgrund meiner Unkenntnis seiner technischen Hintergründe wahrscheinlich nicht DSGVO-konform arbeitet.

Als ich die ersten Artikel über die Datenschutzgrundverordnung las, dachte ich noch, ich müsse nur meine Datenschutzerklärung anpassen und eine Liste vorhalten, wofür ich Daten benötige und was ich damit mache.

Seitdem habe ich meine Seite durch verschiedene Datenschutzgeneratoren gejagt und habe jedes Mal andere und teilweise auch widersprüchliche Empfehlungen erhalten. Diese Empfehlungen betreffen aber nicht nur meine Datenschutzerklärung, sondern auch die Programmierung der Website, die ich teilweise offenbar gar nicht beeinflussen kann – und wenn, dann ist das nun eben nicht mehr so einfach für mich als reinen Anwender zu verstehen.

Grundsätzlich begrüße ich natürlich die Tatsache, dass auch ich nun zum ersten Mal einen Eindruck davon bekomme, wieviele Daten meiner Besucher irgendwo für irgendwas gespeichert werden und war teilweise selber entsetzt, dass ich darauf offenbar noch nicht mal Einfluss nehmen kann. Ich habe nun schon bestimmte Plug-Ins nicht mehr unter meinen Beiträgen, habe mein Kontaktformular gelöscht und meine Datenschutzerklärung erweitert. Ich habe auch eine Aufstellung gemacht, was ich warum mit meinen Kundendaten anstelle, die ich für Ernährungsberatungen nicht digital erfasse.

Doch wo und wie ich nun digital erfasste Daten, deren Erfassung ich gar nicht ohne entsprechende Kenntnisse beeinflussen kann, wieder löschen soll, ist mir nach wie vor schleierhaft. Ich habe inzwischen diverse Artikel mit unendlichen Listen zum Abarbeiten gelesen und bin meist schon an den ersten Schritten gescheitert. Es fängt mit dem Update von WordPress an, welches nun kurz vor dem Stichtag wohl endlich erschienen, allerdings wohl bei mir noch nicht angekommen ist – welches man aber wohl auch manuell ausführen kann. Wo? Keine Ahnung. Weiter geht es mit der Warnung vor Akismet, welches man deaktivieren soll. Wo? Keine Ahnung. Dann kommen Plug-Ins z. B. von Twitter und google+, die ich bereits unter meinen Texten entfernt habe – die aber dennoch offenbar noch irgendwo aktiv sind, denn der letzte Generator hat mir mitgeteilt, die müsse ich rausnehmen und es ginge nur noch mit Shariff, was immer das sein soll.

Ich habe bisher noch keine Anleitung für WordPress gefunden, die einem absoluten Laien wie mir erklärt, wo ich was ändern, deaktivieren oder ergänzen kann. Überall werden jetzt Beratungen verkauft und von Plug-Ins abgeraten, rechtlich sichere Plug-Ins können erworben werden, kostenlose Generatoren senden dir nach einer Minute eine Analyse deiner Website zu, somit kann man sich vorstellen, dass die Abmahner natürlich ebenso schnell alle abmahnbaren Seiten finden, nein, es braucht noch nicht mal Intelligenz, nur das richtige Programm und eine klägliche, schmutzige Geldgier. Denn keiner wird wohl denken, dass es diesen Leuten ehrlich und besorgt um den Schutz von Daten ihrer Mitmenschen geht. Vielleicht benutzen ja sogar die Firmen, die einem jetzt ihre Checks anbieten, genau diese Erkenntnisse, um dann zum Stichtag noch ein bisschen schneller zu sein, wenn man nicht ihre Sicherheitspakete gekauft hat, ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass es natürlich wichtig und sicher auch längst überfällig ist, sich darüber klar zu werden, welche Daten man aus welchem Grund sammelt und diese Datensammlung auf das Nötigste zu beschränken. Auf der anderen Seite muss es doch auch für einen Laien wie mich möglich sein, eine datenschutzkonforme Seite zu betreiben, da ja diese anwenderfreundlichen Seitenerstellungsprogramme genau für Leute wie mich konzipiert wurden. Wer schützt mich als Kunde einer solchen Blog-Erstellungs-Software denn davor, Daten zu sammeln, die ich gar nicht sammeln will? Muss ich mich nicht darauf verlassen können, dass alle datenschutzrechtlichen Grundlagen bereits vorhanden sind bzw. entsprechend aktualisiert werden, wenn ich mit wenigen Klicks eine Website / einen BLOG erstellen kann? Muss ich jetzt wirklich aufhören, Artikel zu schreiben, Menschen zu beraten, Tanzen zu gehen und Lebewesen zu helfen, weil ich meine Zeit (und Geld, was ich nichtmal habe) nun dafür brauche, Programmieren zu lernen, damit ich in der Lage bin, Daten meiner Website-Besucher zu anonymisieren oder sogenannte Opt-Out-Optionen zu erstellen? Oder soll ich nun eine Firma beauftragen, meine Seite rechtssicher zu pflegen, die dafür ein Zehnfaches meines Gewinns als Kleinunternehmer berechnet? Ist DAS der Sinn der neuen Verordnung?

Ich weiß, einige von euch werden sich nun kaputtlachen, weil ich so wenig vom Innenleben meiner Website verstehe – doch ich habe eben einfach als Kunde genutzt, was mir zur Verfügung gestellt wurde und war dankbar dafür, dass selbst ich ohne Vorkenntnisse in der Lage war, andere mit einem Blog zu unterhalten. Nun sollen mir dafür Bußgelder bis zu 20 Mio Euro drohen, weil ich eben nicht programmieren kann und teilweise nicht mal verstehe, was offenbar auch viele andere nicht bis ins letzte verstehen: die neue Datenschutzgrundverordnung.

Ich werde nun also meine ganzen Texte sichern und versuchen, ein Update zu machen, habe inzwischen einen Link dafür ergoogelt. Danach ist das Ganze immer noch nicht sicher, das habe ich schon gelesen, denn offenbar ist keine Website sicher (doch große Firmen können sich natürlich im Falle einer Abmahnung auch große Anwälte leisten). Wenn das alles nicht klappt, bin ich wohl am 24.5. hier erstmal weg. Ganz entschieden hab ich mich noch nicht, das wechselt momentan stündlich.

Vielen Dank an die Leute, die eine gute Sache, nämlich den Datenschutz, nun zu einem Alptraum für kleine Firmen, Vereine und Blogger gemacht haben,von denen einige nun wohl vom Netz gehen, wie ich gehört habe. Vielen Dank, dass aus dem Schutz von Verbraucherdaten nun eine Geldquelle für windige Geschäftemacher entstanden ist.

Vielleicht bleibe ich und riskiere es, wie viele andere auch – denn eigentlich sind wir ja viele und es ist fraglich, ob sich unsere überlasteten Gerichte wirklich mit Leuten und Unternehmen beschäftigen möchten, die wahrscheinlich die geringsten Probleme bei der Verursachung von Datenskandalen darstellen.

Falls ich jedoch gehe bzw. meinen Blog auf Nicht-Öffentlich stelle, sage ich erstmal: Hoffentlich Auf Wiedersehen! Und ein herzliches und hier natürlich erstgemeines:

DANKE euch allen <3

 

Nachtrag: WordPress hat auf meine Anfrage geantwortet:

Frage: bekomme ich meine Seite ohne Programmierkenntnisse DSGVO-konform
(Teilen-Buttons, Opt-In/Opt-Out, Akismet, Jetpack etc. etc. etc.)? Oder muss ich
sie löschen? Ich hatte mich derzeit für WordPress entschieden, weil eben alles
einfach und ohne tiefere Kenntnisse erstellt werden konnte und bin offenbar
fälschlicherweise davon ausgegangen, dass alle zur Verfügung stehenden
Werkzeuge, Widgets, Plug-Ins etc. auch rechtlich abgesichert sind und ggf.
entsprechende Updates automatisch erfolgen.

„We cannot give specific legal advice about your particular site, as we are not your attorneys.

In general, though, if you handle the information you collect from your visitors responsibly and are not sharing or selling it to other companies without permission, then the GDPR is unlikely to cause a radical change in how you do things. WordPress.com is not a tool which gives you a lot of personally or legally sensitive details on your visitors.

For most bloggers and site owners using WordPress.com, comments and feedback are the main way they collect information from visitors. In addition to what is public, there are also a few extra details visible to you in your dashboard, such as the IP address of commenters. When the GDPR goes into effect, people will be able to request a copy of this „personal data“ or ask to have it deleted. We are working on ways to help you comply with such requests, which may be in the form of point-and-click tools or written guides.

We will also be enhancing the functionality of our existing EU cookie banner, so that it works in conjunction with our WordAds advertising program to only provide EU visitors with clear choices about personalized ads.

If you want to write a Privacy Policy that discloses to your site’s visitors the information that’s collected when they follow or comment on your site, you can find a detailed description of what gets collected about them at https://jetpack.com/support/comments/#privacy

And we will have written guidance for people with more complicated sites on what they should think about when it comes to protecting privacy and the new law.

Both our privacy.blog and the GDPR support page will have updates by the end of the month and going forward.“

Werde dann wohl die Seite erstmal auf Nicht-Öffentlich stellen und in Ruhe noch einiges abarbeiten bzw. schauen, wie alles weitergeht und auf die Lösungen von WordPress warten. Es gibt auch in der fb-Gruppe zum Thema DSGVO zahllose Leute, die vorübergehend stilllegen – trotz gutem Support und besserer Programmierkenntnisse als ich sie habe – weil einfach keiner genau weiß, was muss und weil bestimmte Dinge auch technisch (noch) nicht möglich sind, doch auch WordPress arbeitet ja dran:  Shariff zum Beispiel gibt es erst ab „Business-Tarif“ – ich möchte jedoch auf meinen Teilen-Button von facebook nicht verzichten, der teilweise recht gut genutzt wird. 

hier gibt’s noch einen, wie ich finde, sehr gut geschriebenen Artikel zum Informieren und ggf. Abarbeiten von zeilenabstand.net – und hier noch was zum Entspannen von kundenkarma.de ;)

PS: leider stellt mir WordPress in meinem Tarif bisher keinen gesetzeskonformen Teilen-Button zur Verfügung, deshalb bitte ich euch, wenn ihr meine Artikel in den sozialen Netzwerken teilen möchtet, hier den umständlicheren Weg über kopieren und einfügen in Kauf zu nehmen. Danke :)

 

14 Gedanken zu “Schutz vor Datenschutz?

  1. Hey, ☺️ Ich glaube nicht, dass dich irgendjemand für diesen Beitrag auslachen wird. Wir sind hier doch fast alle total verunsichert, einfach und das hast du ja selber so gut auf den Punkt gebracht, weil wir mit der ganzen Thematik total allein gelassen werden. Letztendlich weiß man ja gar nicht ob das alles so richtig ist, was man da gerade tut…
    Ich weiß nicht welchen Tarif du gebucht hast aber, wenn du nicht selber hostest oder den Business Tarif nutzt, kannst du das Update nicht vornehmen und du kannst auch weder Plugins installieren, noch löschen, außer denen im Widget-Bereich. Für die kostenlosen und „kleinen“ Tarife gibt es da, meines Wissens nach, leider noch keine Lösung seitens WordPress. Generell lassen sich die meisten Datenschutzbestimmungen ja auch so umsetzen. Impressum, Datenschutzerklärung, Verfahrensverzeichnis, das hast du ja anscheinend alles schon und das ist ja schon 3/4 der Miete…
    Das größte Problem (und für einen Blog sehe ich das wirklich als Riesenproblem an) ist die Kommentarfunktion, die über Akismet die IP-Adresse des jeweiligen Kommentators speichert. Das ist so eigentlich nicht erlaubt (und das angeblich nicht erst seit der DSGVO) und man müsste da eigentlich ein Plugin installieren, dass die IP-Adressen entweder anonymisiert oder eines, das eine Checkbox generiert, die man zuerst abhaken muss, bevor man kommentieren kann. Da steht dann, dass man sich mit der Speicherung der Daten einverstanden erklärt. Aber wie gesagt, wenn du nur den „kleinen“ Tarif nutzt, geht das nicht.
    Natürlich bin ich auch nur so eine Laien-Deppin und vielleicht erzähle ich dir gerade den größten Bullshit aber, das ist das was ich mir angelesen und aus Gesprächen mit anderen Bloggern gezogen habe und
    ich dachte, ich schreibe dir das mal, falls dir gerade, während des Installations-Versuchs graue Haare wachsen.

    Ich wünsche dir jedenfalls gutes Gelingen und hoffe, dass wir uns alle bald wieder ein bisschen entspannen können. Ich könnt’s gebrauchen. 😉

    Liebe Grüße, Jenny

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    • danke und nein, kein Bullshit, du beschreibst ja genau die Dinge, an denen es hakt: man will es ja alles gerne umsetzen, doch es geht eben teilweise nicht – ich zahle jedoch irgendeinen Tarif (muss ich nochmal nachschauen), weil ich keine Werbung von WordPress wollte und es sich bei mir ja neben dem Blog auch gleichzeitig um eine Website für meine Ernährungsberatung handelt, doch bisher finde ich keine Hinweise auf ein Update. Und ich fühle mich ebenso allein gelassen, sowohl von den Verantwortlichen, die entschieden haben, in welcher Form die DSGVO in Deutschland umgesetzt werden soll (in anderen europäischen Ländern soll es teilweise weniger schwierig sein) als auch von WordPress. Ja, schauen wir mal, wie sich alles entwickelt – und danke nochmal für deinen mutmachenden Kommentar, da fühlt man sich dann gleich nicht mehr so allein als Laien-Deppin.. :D

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  2. Habe gerade alle meine Blogs auf privat geschaltet. Was eindeutig nicht der Sinn der Sache ist. Aber ich mache mir da jetzt keinen Zeitdruck und hoffe, eines Tages mit sicherem Gefühl wieder auf öffentlich klicken zu können.
    Eine gute Zeit bis zu unserem Wiederlesen!

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    • danke, ja wie recht du hast – denn es ist weder der Sinn eines Blogs, nicht sichtbar zu sein, noch sollte es wohl der Sinn von Datenschutz sein, Bloggern das Handwerk zu legen… ja ich hoffe, wir sehen/lesen uns wieder :)

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  3. habe jetzt noch diese facebook-Gruppe empfohlen bekommen und bin gerade aufgenommen worden, dort scheint das Thema ganz sachlich und informativ behandelt zu werden (auch dort wird vor Panik abgeraten doch auch gesagt: wir wissen erst, wie es tatsächlich wird, wenn der Stichtag da war), werde mich da morgen nochmal umsehen nach Anregungen und Mutmachern ;) https://www.facebook.com/groups/1474659022643174/?notif_id=1527018760222951&notif_t=group_r2j_approved

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  4. Es wäre sehr bedauerlich, wenn es Deinen Blog nicht mehr gäbe. Hast Du schon einmal bei Trusted Shops eine ganz aktuelle Datenschutzerklärung erstellt? Das geht ganz schnell und ist kostenlos. Ich bekomme seit Jahren wunderbare Rechtstipps kostenlos und unverbindlich von Trusted Shops per Email. Alles wird gut, alles wird vegan insbesondere in Göttingen! Liebe Grüße, Ursula Bartecki

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    • Ich danke dir sehr! Will ja auch nicht aufhören, sondern erstmal auf Nicht-Öffentlich schalten – die Datenschutzerklärung ist nicht so sehr das Problem (die habe ich auch bereits angepasst), sondern die Anforderungen für Teilen-Buttons, PlugIns etc, die ich gar nicht erfüllen kann, weil sie sich teilweise (noch) nicht ändern lassen ohne Business-Vertrag, man muss also quasi warten, bis WordPress soweit ist, sie arbeiten ja wohl dran, wenn ich das richtig verstehe.. dann müssen irgendwelche Verträge geschlossen werden mit Hostern, Providern etc. über deren Verwendung der Daten, die sie durch meine Seite erhalten, und noch dies und das, aber nochmal Danke schön und ich komm bestimmt bald zurück aus der Versenkung 😃

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  5. Hallo!
    Ich habe vor dem ähnlichen Problem gestanden und unsere Kenntnisse bei Programmierung und Jura dürften sich ähneln. Ich kann dir Dir also sagen: Es gibt Hoffnung! ☺️
    Es gibt ein paar ganz gute Seiten, die Anleitungen und Mustertexte kostenlos zur Verfügung stellen. Und es gibt zum Beispiel ein Cookie-Widget für WP (auch und vor allem für die online Variante)
    Und das mit der Abmahnung geht ja nur, wenn es ein direkter Konkurrent von dir wäre, den Du durch Deine Missachtung der DSGVO wirtschaftlich benachteiligst.
    Also: schön weiterschreiben und hält mal einen Nachmittag in ein Impressum und so investieren.

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    • ja, vielen Dank – Datenschutzerklärung und Impressum sind natürlich aktuell und das Cookie-Widget ist auch schon länger drauf, mir geht es vor allem um die Veränderungen, die nun vorgeschrieben aber teilweise in meinem WP-Tarif gar nicht möglich sind – aber ich schreibe ja weiter, zur Not habe ich einen guten Anwalt ;)

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  6. Hubs ich versuche es dann mal unter diesem Blog.Vegetarisch hab ich eine Zeit lang gelebt, dass ist etwas was ich mit meinem Job ggf. und mit meiner Familie vereinbaren kann.Blöd ist halt, man muss dann zwei mal kochen muss.Ausserdem und dafür magst du mich verachten mag ich Fleisch.Was die Sache für mich auch nicht wirklich leicht macht.
    Ich bevorzuge dann aber eben weniger und dafür gutes Fleisch zu kaufen.
    Vielleicht erklärst du mir wie du den Kick bekommen hast

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    • Nun, ich kenne viele Veganer, die Fleisch mochten, warum sollte ich deshalb jemanden verachten? Sie hörten ja nicht auf mit tierischen Produkten, weil es nicht schmeckte – es ist halt für viele ein gewohnter Geschmack, mit dem sie aufgewachsen sind.

      Ich mochte gerne Käse, doch wenn einen das Leid dafür einmal im Herzen erreicht hat, dann fällt es nicht mehr schwer. Das Aushalten des Verzichts ist nichts gemessen an dem Leid für eine kurze Gaumenfreude. Aber das kann man nicht unbedingt vermitteln, dieser „Kick“ entsteht in einem selbst oder eben nicht 😊 Und mit dem Willen findet sich auch immer ein Weg zur Umsetzung, es geht ja nicht um Perfektionismus, sondern um ethische Entscheidungen, die jeder für sich erstmal treffen muss 😉 Und dann findest du im Internet (und auch auf meinem Blog) sicher sehr viele hilfreiche Artikel 😃

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